Design for Recycling: Passende Lösungen für alle relevanten Kriterien

Das Design for Recycling schafft eine wichtige Voraussetzung, damit Verpackungen in Zukunft ihren Beitrag zur Kreislaufwirtschaft leisten können. Das Ziel ist es, durch recyclingoptimierte Materialien mehr hochwertige Sekundärrohstoffe zu gewinnen, um diese verstärkt wieder einzusetzen.

Für die Umsetzung dieses Vorhabens sieht der Gesetzgeber einen bisher nicht näher definierten Aufschlag zu den Lizenzentgelten der dualen Systeme vor. Dieser wird ab 2023 erwartet. Das Commitment der Handelsketten stellt in Aussicht, dass bereits ab Ende 2022 bis spätestens 2025 alle Eigenmarkenverpackungen recyclingfähig sein sollen. Für die Erfüllung dieser Zielvorgaben haben wir passende Lösungen entwickelt, die unterschiedliche Prioritäten für Recyclingfähigkeit, Lauffähigkeit und Wirtschaftlichkeit zulassen.

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Recyclingfähigkeit sicherstellen

Bei konventionellen flexiblen Verpackungen werden häufig aus Performanceaspekten Materialien eingesetzt, die zu Recyclingunverträglichkeit führen. Die Herausforderung liegt also darin, diese auszutauschen ohne die Eigenschaftsprofile, wie den Produktschutz, zu beeinträchtigen. In der Regel verfügen diese Verbunde über eine Recyclingfähigkeit zwischen 80 und 90 %. Neben den gesetzlichen Vorgaben können so auch die Mindestwerte für die Kennzeichnungen der Eigenmarkenverpackungen von Lidl & Kaufland erfüllt werden. Wir bieten Ihnen diese Lösungen für Oberfolien- und Beutelanwendungen mit unseren Polyolefin (PO)-basierten Materialien. Diese erprobten Produkte überzeugen mit hoher Prozesssicherheit und sind zudem kostengünstiger als andere Design for Recycling Alternativen. Je nach Anforderung an die Verpackung (Barriere-, Peel- oder Wiederverschlusseigenschaften) lässt sich die Recyclingfähigkeit bis hin zu 90 % steigern.

Recyclingfähigkeit maximieren

Um eine Recyclingfähigkeit von > 90 % zu erzielen, ist es notwendig Einstofflösungen rein aus Polypropylen oder Polyethylen einzusetzen. Diese umgangssprachlich auch als "Mono" bezeichneten Verbunde realisieren wir für Oberfolien und Beutel mit unseren PP- und PE-basierten Materialien. Für die Kriterien der ALDI Verpackungsmission ist ebenfalls eine Recyclingfähigkeit von mindestens 90 % erforderlich. Je nach Anforderung an die Verpackung (Barriere-, Peel- oder Wiederverschlusseigenschaften) lässt sich der Wert bis hin zu 100 % steigern. Wobei für marktübliche bedruckte Foodverpackungen, insbesondere bei Beuteln, die Recyclingfähigkeit in der Praxis eher zwischen 90 und 95 % liegt. Der Grund dafür ist, dass die Masseanteile von Kaschierklebstoff, Barrierematerial und Druckfarben in der Bewertung immer abgezogen werden.

Made for Recycling

Das "Made for Recycling"-Siegel wird von dem dualen System Interseroh für "nachweislich gute oder sehr gut recyclingfähige Produkte" verliehen. Die Analyse dazu läuft auf Basis einer unabhängigen Methodik, die gemeinsam mit dem bifa-Umweltinstitut entwickelt wurde und zudem Fraunhofer IVV zertifiziert ist. Verpackungen, die nach dieser Bewertung 18 oder mehr von insgesamt 20 möglichen Punkten erhalten, dürfen das Siegel tragen. Unsere Design for Recycling Lösungen erfüllen die "Made for Recycling" Kriterien, wie die Zertifikate belegen. Zudem führt Interseroh unsere Polyolefin basierte Lösung mit mittlerer Barriere als Beispiel auf ihrer Website

Ihr Kontakt

Dirk Stolte Leiter F&E / Anwendungstechnik
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